Periode

Die Periode ist die periodisch wiederkehrende Blutung aus der Gebärmutter. Die erste Periode (Menstruation) wird Menarche genannt, die letzte Menopause. Mit dem ersten Tag der Menstruation wird auch der Beginn des Menstruationszyklus definiert, der über seine komplizierten hormonellen Regelkreise zur Reifung eines Graaf-Follikels, zum Follikelsprung und zur Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) für die Einnistung des schließlich befruchteten Eies führt.

Das Ausbleiben der Menstruation wird als Amenorrhoe bezeichnet. Unterschieden wird dabei, ob zuvor bereits einmal eine Menstruation stattfand, dann handelt es sich um eine sekundäre Amenorrhoe, oder ob bisher noch keine Menstruation stattfand, dann ist die Amenorrhoe eine primäre. Im Durchschnitt werden 65 ml, maximal 200 ml Flüssigkeit ausgeschieden, die nicht nur aus Blut, sondern auch aus Sekreten und Schleimhautresten besteht. Bei starkem und übermäßigem Monatsfluss (über 200 ml) spricht der Mediziner von Hypermenorrhoe. Grund der Blutung ist die periodisch auftretende Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut bei Primaten, die bei der Frau ungefähr alle 28 Tage erfolgt und ca. 5 bis 7 Tage dauert , wobei jeweils große individuelle Schwankungen möglich sind. Wildlebende weibliche Tiere menstruieren nur selten, denn selbst wenn sie, wie Bonobos, nicht nur einmal im Jahr empfängnisbereit sind, findet zumeist eine Befruchtung statt.

Obwohl mit der Regelblutung vielerorts noch mystische, negative Einstellungen verbunden sind, gibt es auch Traditionen, bei denen positive Gefühle, Stolz am Frausein und Glück über die Fruchtbarkeit mit der Menstruation verbunden werden. So ist die Menstruation auch als Übergang vom Mädchen zur jungen Frau zu verstehen und wird in einigen Kulturen feierlich zelebriert.

Quelle: Wikipedia

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